© Lina Brückner

Fränkische Schweiz

Kletter-Wochenende der Jugendgruppe

11.07.2026

Mitte Juli, alle Prüfungen vorbei und perfektes Wetter – unserem Wochenendtrip ins Frankenjura stand nichts im Wege. So fand sich zwölf Stunden vor Abfahrt sogar noch Ersatz für einen krankheitsbedingten Ausfall. Nach einer entspannten Anreise gab es vor Ort leichte Wegfindungsprobleme, die uns aber nicht weiter aufhielten, das “Schlaraffenland 5” zu erreichen. Vor Ort angekommen wurden nach kurzem Routenscouting auch schon die ersten Routen gesendet. Von 5 bis 7+ war alles dabei und vereinzelt wurde auch der neunte Grad erobert. In Letzterem lernten wir auch die für die Region typische Kletterei an Einfingerlöchern (sogenannten Monos) kennen. Nach sechs Stunden mit vielen sehr schönen, anstrengenden und teilweise sogar richtig gut abgesicherten Routen (okay, teilweise auch nicht...) setzten wir einen Schlussstrich, denn morgen sollte ja auch noch geklettert werden. So ging es zu einem süßen kleinen Campingplatz, wo es eine große und sehr leckere Paellapfanne voller Käsespätzle gab. Das kam nach diesem anstrengenden ersten Tag bei alles gut an und schließlich ließen wir den Tag mit ein paar enthusiastischen Runden Uno ausklingen. 
Der nächste Tag fing mit altbekannter Morgenmusik und einem “schnell” darauffolgenden Frühstück an. Nachdem die Zelte abgebaut waren, machten wir uns auf den Weg zum Henastoa-Massiv. An der Wand angekommen wurden auch hier gleich die ersten Routen eingehängt und wir starteten sofort durch. Wieder war von 5ern bis zu 9ern für alle etwas dabei und wir konnten uns schön an der steilen Wand austoben. Gegen 16:00 Uhr entschieden wir uns dazu, endgültig aufzuhören. Manche klagten über schmerzende Finger und dass sie am Montag ja gleich wieder klettern müssten. Und nach einem kurzen Stopp an einer Eisdiele war der kurze Frankenjura-Ausflug auch schon wieder vorbei.

Finus und Jonathan

Finus und Jonathan