© Manfred Stegmiller

Niederbleick - Hohe Bleick

Aussichtsreiche 2-Gipfel-Wanderung in den Ammergauer Alpen

04.02.2026

Mittlerweile hat es sich eingebürgert, dass wir diese Tour nur noch im Winter begehen. Weil, was sich im Sommer teilweise als langer und wenig attraktiver Forststrassen-Hatscher darstellt, zeigt sich auch heute wieder als schöne Tour in herrlicher und schneereicher Winterlandschaft! Wir starten am Parkplatz bei Unternogg. Von hier gehen wir nach Norden über die Halbammer-Brücke, dann noch ein kurzes Wegstück weiter auf der Königsstrasse und biegen dann der Beschilderung folgend nach links auf eine winterliche Forststrasse ab. Auf diesem, überwiegend schneebedeckten Weg wandern wir gemächlich ansteigend bis zur Saulochhütte (1110m), an der wir nach gut einer Stunde ankommen und eine kurze Rast einlegen. Mit Ausblick in das „Blaue Land“ und zum Hohen Peißenberg wandern wir weiter hinauf zu der auf 1270m gelegenen und heute im hohen Schnee stehenden Lähnbachhütte.  
Auf einer ausgetretenen Schneeschuhspur stapfen wir von dort durch den dichten Bergwald weiter nach oben bis zu einer Hochfläche, die als „Anwurfplatz 1422m“ ausgeschildert ist. Durch einen lockeren Fichtenwald geht es von hier weiter bergauf bis zum Gipfelkreuz der Niederbleick. Dank der nur lockeren Bewölkung können wir auf das weite Alpenvorland hinaus blicken und zu unseren Füßen im Tal die Wieskirche sehen. Nach einem kurzen Aufenthalt wandern wir hinab zur Bleickhütte und von dort in einer tiefen, aber zum Glück gespurten Schneedecke hinauf bis zum Gipfel der Hohe Bleick. Nach gut drei Stunden ist es geschafft, wir stehen am Gipfelkreuz! Die Sonne tut sich hier oben heute zwar schwer, aber es herrscht zumindest Windstille. Somit genießen wir auf der Gipfelbank unsere Brotzeit und zum Nachtisch gibt es noch einmal Weihnachtsplätzchen. Rundum zufrieden machen wir uns auf den Rückweg und wandern auf unserem Aufstiegsweg wieder zurück ins Tal. Ein guter Tag, eine schöne Tour, und außer zwei Holzfällern waren hier heute nur fünf Wowa unterwegs!  
Manfred Stegmiller